Baugenehmigung für Dreiländergalerie

Einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zum Baubeginn hat CEMAGG, Investor des Einkaufscenters Dreiländergalerie, jetzt gemacht. Die Stadt hat, wie Erster Bürgermeister Christoph Huber auf Nachfrage bestätigt, vor einer Woche die Baugenehmigung für das Gebäude erteilt. Jetzt fehlt nur noch der Rote Punkt, damit CEMAGG mit dem Bau anfangen kann. Das soll, wie Geschäftsführer Andreas Thielemann auf Anfrage sagt, noch vor der Sommerpause der Fall sein.

Bereits Anfang Februar hatte CEMAGG eine erste Teilbaugenehmigung für das 80-Millionen-Projekt an der Hangkante erhalten, jetzt kam die Baugenehmigung für das Gebäude hinzu. Mit einer Ausnahme, wie Huber ergänzt: Die auf dem Dach geplante Kindertagesstätte und der Gastro-Bereich sind noch ausgeschlossen. Diese Genehmigung sei abhängig vom Betriebskonzept der Gaststätte, damit in dem Bereich Kita und Gastronomie nicht kollidieren.

Die Baugenehmigung für die Dreiländergalerie ist laut Erstem Bürgermeister eine der größten Einzelbaugenehmigungen, die bislang in der Stadt ausgestellt wurden. Entsprechend aufwendig war das komplexe und umfangreiche Verfahren. Wann die endgültige Baufreigabe für das Großprojekt erteilt wird, hängt laut Huber davon ab, wann CEMAGG die noch fehlenden Unterlagen wie das Baustellenlogistikkonzept, den Baustelleneinrichtungsplan und die Prüfstatik einreicht.

Diese will der Investor, wie Thielemeier bekräftigte, so schnell als möglich vorlegen. Denn noch vor Beginn der Sommerpause soll der Startschuss für den Bau der Dreiländergalerie erfolgen. Fakt ist, dass zwischen Stadt und CEMAGG vertraglich geregelt ist, dass ein Baubeginn spätestens bis zum 31. Juli dieses Jahres zu erfolgen hat.

Seit rund vier Jahren arbeitet CEMAGG an dem Projekt Einkaufscenter, das eine Verkaufsfläche von 16 500 Quadratmetern sowie ein Parkhaus mit 560 Stellplätzen haben wird.

Zum Vermietungsstand und zur Frage der Ankermieter ist den Verantwortlichen des Investors nach wie vor nichts zu entlocken. Bislang ist nur bekannt, dass sich der Textiler Peek & Cloppenburg niederlassen will.

Quelle: Weiler Zeitung