CEMAGG informiert über das Baukonzept zur Dreiländergalerie

Die ersten Vorarbeiten zum Bau der Dreiländergalerie haben längst begonnen – seit Montag, so informiert Erster Bürgermeister Christoph Huber am Dienstagabend im Gemeinderat, liege nun auch das Baustellenlogistikkonzept und das Konzept für die eigentliche Baustelleneinrichtung vor. Konkret geht es dabei darum, wie etwa Material an und Aushub abgefahren wird, welche Routen die Lastwagen nehmen und wo sie warten, bevor sie auf das Gelände der Baustelle fahren dürfen.

Am Donnerstag, 12. Juli, wird die CEMAGG als Bauherr nun auch die Öffentlichkeit über den Bauzeitenplan und die Baustellenlogistik informieren. Über die unmittelbaren Anlieger hinaus, sind auch alle interessierten Bürger zu der Informationsveranstaltung um 19.30 Uhr im Haus der Volksbildung geladen. „Wir haben Wert darauf gelegt, dass die CEMAGG alle wesentlichen Baubeteiligten und Planer mitbringt, um den Bürgern auch kompetent Auskunft zu allen Fragen geben zu können und auch Ansprechpartner benennt, an die sich die Bürger während der Bauzeit mit ihren Fragen wenden können“, erklärte Erster Bürgermeister Huber, der in dem Zusammenhang ausdrücklich betonte, dass die Stadt zwar mit zu der Infoveranstaltung einlade, aber sich sonst in die Veranstaltung nicht einbringen werde. „Das ist ausschließlich die Aufgabe der CEMAGG, hier für Klarheit zu sorgen“, erklärte er im Gemeinderat.

Um auch während der Bauzeit alle Abläufe zwischen dem Bauherrn und den Nachbarn wie etwa der der Bahn, der Straßenbaubehörde, der BVB als Betreiberin der Tram und natürlich auch der Stadt abstimmen zu können, wird die Stadt eine externe Bauaufsicht beauftragen. „Die Dreiländergalerie wird die größte Baustelle, die es je in der Stadt gab, da haben wir keine Erfahrungswerte“, hatte OB Dietz die besondere Situation zusammengefasst und Christoph Huber hatte ergänzt, dass die Stadt angesichts der Partner mit ihren jeweils speziellen Anforderungen, schlicht nicht das Fachwissen habe, um Regelungen zu finden. Die nun verpflichtete Firma kann neben diesem Fachwissen im Bereich Bahn, Straße und Tram sogar auf Ortskenntnis verweisen. Sie hat bereits den Bau des Dreizacks begleitet, führte Huber aus.

Quelle: Badische Zeitung